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Das Weltpfadfindertreffen in Südkorea wegen Taifun geräumt

Matthias Töpfer - Mon Aug 07 2023 16:46:13 GMT+0000 (Coordinated Universal Time)


Das Weltpfadfindertreffen, das derzeit im südkoreanischen Buan stattfindet, musste aufgrund der drohenden Gefahr durch Taifun "Khanun" vorzeitig beendet und das Lager geräumt werden. Die Veranstaltung, die eigentlich als friedlicher Austausch zwischen Pfadfindern aus aller Welt geplant war, hatte bereits zuvor mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, wie Hitze, unzureichenden sanitären Einrichtungen und einer schlechten Organisation.

Die Teilnehmer, darunter auch 2200 deutsche Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, hatten unter der sengenden Hitze zu leiden. Einige kollabierten regelrecht und es fehlte an ausreichenden sanitären Anlagen. Trotzdem versuchten die Jugendlichen, das Beste aus der Situation zu machen und tauschten sich mit anderen Pfadfindern aus verschiedenen Ländern über ihre Erfahrungen aus.

Anfangs gab es auf dem großen Gelände kaum Schatten, doch im Laufe der Zeit wurde dies verbessert. Dennoch gab es noch viele infrastrukturelle Probleme, wie mangelnder Wasserdruck in den Duschen. Ein Teilnehmer aus Deutschland berichtet, dass dies eine schreckliche Erfahrung gewesen sei und er nie wieder im Sommer nach Korea reisen würde. Dennoch betont er auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort.

Gernot Knittel, der Leiter der deutschen Delegation, spricht von einer Kette von infrastrukturellen Problemen und sagt, dass die europäischen Pfadfinder engen Kontakt miteinander halten, aber nicht mehr tun können, als gemeinsam über die Situation zu staunen. Es wurden zwar Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel der Einsatz von Bussen mit Klimaanlagen und zusätzlichen Toiletten sowie die Aufstockung des Reinigungspersonals, aber der Fortschritt war zu langsam, bemängelt Knittel.

Die zuständige Familienministerin Kim wirkte in einer Pressekonferenz auf dem Lagergelände überfordert und attackierte heftig die koreanische Presse. Sie behauptete, dass die Mehrheit der Jugendlichen mit dem Treffen zufrieden sei, wie aus einer Statistik hervorgehe. Trotz der organisatorischen Schwierigkeiten waren die deutschen Pfadfinder beeindruckt vom Engagement der koreanischen Bevölkerung. Einige halfen beispielsweise bei der Reinigung der sanitären Anlagen und sammelten Geld für Gefriertruhen.

Nun kommt auch noch die Bedrohung durch den Taifun "Khanun" hinzu. Da der Boden im Lagergelände stark verdichtet ist, besteht die Gefahr von Überschwemmungen. Aus Sicherheitsgründen wurde das Lager geräumt und das Weltpfadfindertreffen vorzeitig beendet.

Trotz der Herausforderungen und Probleme wird das Treffen für viele Teilnehmer ein besonderes Erlebnis bleiben, sind sich die Jugendlichen einig. Sie haben die Möglichkeit gehabt, andere Kulturen kennenzulernen, neue Freundschaften zu schließen und voneinander zu lernen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Organisatoren zukünftige Treffen besser planen und die erforderlichen Maßnahmen rechtzeitig ergreifen, um solche Probleme zu vermeiden. Die Pfadfinder verdienen ein hochwertiges und gut organisiertes Treffen, bei dem sie sich sicher und wohl fühlen können.